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Was war denn das bitte schön gestern Abend? Da will man sich eine Preisverleihung ansehen und was bekommt man geliefert? Ein Haufen Chaos! Ich hatte den Echo eigentlich als einen der letzten deutschen Preise angesehen, bei dem noch alles soweit gut im Rahmen lief, aber gestern wurde ich eines besseren belehrt. Zuerst ist da die Tatsache, dass sie einige wichtige Kategorien wie Künstlerin des Jahres International einfach unter den Tisch fallen gelassen haben. Da gingen einige Awards weg, von denen das Publikum gar nichts mitbekommen hat. Ebenfalls grauenhaft war die Planung und Umsetzung der Show. Mehrmals gab es verwirrende Momente oder sehr lang gezogene langweilige Momente. Muss das denn sein? Anscheinend nach ARD Standart schon. Dazu aber später noch mehr. Ebenfalls nicht besonders gut war die Auswahl der Showacts – und wenn es mal gute waren, dann hatten sie eigentlich eine ziemlich langweilige Show hingelegt. Selbst bei den Grammys war dies nicht so. Da haben sich Beyoncé und Pink hingestellt und haben die Bühne für ein paar Minuten nur für sich gehabt und haben ihr ding durchgezogen. Und dann auch noch sich mit Rihanna und Robbie Williams Hochzupushen, als sei der Echo DAS Event schlechthin durch die beiden, das ist in meinen Augen traurig. Es gibt bei weitem bessere Sänger als diese beiden und ich finde, es sind zwar große Namen, aber es gibt einfach bessere als Rihanna oder Robbie Williams. Was natürlich ebenfalls der Hit war, waren die Nominierten. In manchen Kategorien waren immer wieder, Jahr für Jahr, und auch in diesem Jahr, dieselben nominiert. Ich frage mich, warum Silbermond immer wieder irgendeinen Echo gewinnt, obwohl es bei weitem bessere Bands, mit nicht solchen total überdramatisierten und langweiligen Texten bei ihren Fans landen. Da sitzt man dann da und fragt sich, warum die den Echo kriegen, obwohl im selben Moment die Söhne Mannheims nominiert sind, die in meinen Augen viel schönere Texte schreiben. Aber über Geschmack lässt sich bekanntlich Streiten, aber mein Kunstgeschichtelehrer sagt dazu nur: „Über Geschmack lässt sich eben nicht Streiten.“ Manchmal, fehlt den Kritikern, die dort Hocken und die Gewinner Austüfteln, die gewisse Portion Geschmack. Aber das sollte nicht das Thema sein.
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